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Alexander de Bie (2001) – Organist & Pianist

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Alexander de Bie (geboren 2001) wuchs mit einer tief verwurzelten Faszination für klassische Musik auf, in der Orgel und Klavier von Anfang an einen besonderen Platz einnahmen. Schon in jungen Jahren spürte er, dass Musik für ihn mehr ist als eine Kunstform – sie ist eine Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, Emotionen zu teilen und Menschen miteinander zu verbinden. Mit diesem Ziel sucht er als Musiker stets nach Wegen, seine Leidenschaft einem breiten und vielfältigen Publikum zu vermitteln. Dabei möchte er nicht nur großes und beeindruckendes Repertoire zum Leben erwecken, sondern auch tiefgründige und intime Musik teilen, die zur Ruhe und Besinnung einlädt.
Seine Konzerte zeichnen sich durch eine lebendige Abwechslung des Repertoires, originelle Programme und innovative Präsentationsformen aus. Er scheut sich nicht vor überraschenden Kombinationen – sei es die Verbindung von live gespielter Orgelmusik mit Videoprojektionen, die Verknüpfung jahrhundertealter Kompositionen mit zeitgenössischer Musik oder die Zusammenarbeit mit DJs.

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Konzerte

Alexander ist ein gefragter Musiker und trat in den letzten Jahren in zahlreichen Ländern auf, darunter die Niederlande, Belgien, Deutschland, Frankreich, Polen, Österreich, die Schweiz, Italien, die Slowakei und Brasilien.
Seine Konzerte führten ihn zu renommierten Spielstätten wie dem Orgelpark und dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Muziekgebouw aan ’t IJ, der St.-Bavo-Kirche in Haarlem, dem Stephansdom in Wien, Schloss Wilhelmshöhe in Kassel, dem Mariendom in Hamburg, der Notre-Dame und St. Eustache in Paris, dem Dom zu Stettin sowie das Teatro Cultura Artística in São Paulo.  

Im Jahr 2027 wird Alexander sein Solo-Debüt im Wiener Musikverein geben.

Sein Spiel war außerdem im Radio und Fernsehen zu hören, unter anderem bei dem Niederländischen NPO Radio 1 und 4 sowie in der Sendung Podium Witteman auf NPO2.

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Ausbildung

Alexander begann seine musikalische Laufbahn bei seinem Vater Jack de Bie, von dem er im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht erhielt. Ein Jahr später begann er Orgelunterricht bei Jos van der Kooy als Schüler der Jungtalentklasse des Königlichen Konservatoriums in Den Haag. Mit sechzehn setzte er seine Klavierausbildung bei Nino Gvetadze in der Jungtalentklasse des Konservatoriums von Amsterdam fort.

Seit 2020 studierte Alexander an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW), wo er seine Bachelorstudien in Konzertfach Orgel bei Professor Martin Haselböck und Konzertfach Klavier bei Professor Christopher Hinterhuber und Christoph Traxler mit Erfolg absolvierte.
Sein Bachelor-Abschluss im Fach Orgel wurde mit dem Prädikat Eins mit Auszeichnung bewertet – der höchsten Auszeichnung des Studiums. Zudem absolvierte Alexander ein Erasmus-Semester bei Thomas Ospital am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris.
Ab Herbst 2025 setzt Alexander seine künstlerische Entwicklung mit einem Masterstudium Orgel bei Professor Dr. Martin Schmeding an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig fort – ein neuer Schritt, mit dem er seine interpretatorische Tiefe und künstlerische Vision weiter ausbauen möchte.​

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Wettbewerbe

Alexander erhielt mehrere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben.
Am Klavier gewann er unter anderem den ersten Preis beim Prinses Christina Concours und den ersten Preis beim Wettbewerb der Maassluise Muziekweek.
An der Orgel wurde er mit dem zweiten Preis beim Sweelinck-Müller-Wettbewerb, dem dritten Preis und dem Publikumspreis beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Wiesbaden sowie dem dritten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in St. Maurice d’Agaune (Schweiz) ausgezeichnet. Im Jahr 2026 erreichte Alexander das Halbfinale des hochangesehenen Internationalen ARD-Musikwettbewerbs in München.

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Altenburg

Im Jahr 2026 wurde Alexander zudem zum „ECHO Young Ambassador“ von Altenburg ernannt. Dort ist er mit der außergewöhnlichen Trost-Orgel (1739) verbunden, auf der unter anderem auch Johann Sebastian Bach gespielt hat.

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© Didier Descouens

© Didier Descouens

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